What's Your Job, Josef Stefan?

Wie sehen Jobs bei Fresenius aus und was machen unsere Mitarbeiter in ihrer täglichen Arbeit? Welchen fachlichen Hintergrund muss man als Bewerber mitbringen und woher weiß man, dass man zum Unternehmen passt? „What’s Your Job“ basiert auf einer Art Steckbrief von einzelnen Mitarbeitern und ihren Tätigkeiten. Hiermit möchten wir einen Einblick in den Arbeitsalltag in unserem Unternehmen geben und zeigen, welche vielfältigen Aufgabenbereiche im Gesundheitskonzern Fresenius möglich sind.

Im folgenden Job-Profil stellt sich Josef Stefan, Senior Vice President Process Design & Digitalization bei Fresenius Kabi vor.

Wie ist Ihre Positionsbezeichnung, in welcher Abteilung sowie in welchem Unternehmensbereich und Standort arbeiten Sie?

Position: Senior Vice President Process Design & Digitalization
Abteilung: Global Manufacturing Pharmaceuticals
Unternehmensbereich: Fresenius Kabi
Standort: Oberursel / Hessen

Was ist Ihr Job bei Fresenius in einem Satz?

Ich stehe für die Optimierung innerhalb der Produktion, genauer gesagt nutze ich Prozesswissen und digitale Technologien, um unsere Fertigungsstätten auch in Zukunft fit zu halten.

Was haben Sie studiert bzw. welche Ausbildung und ggf. Zusatzqualifikationen haben Sie?

Ich habe in Regensburg Allgemeinen Maschinenbau studiert. Parallel dazu habe ich Software entwickelt, beginnend auf einem Commodore C64. Nach meinem Studium durfte ich in verschiedenen Unternehmen weiter lernen, u. a. im Bereich Automotive in der Automatisierung sowie zwei Jahre in einer IT-Beratung.

An welchem Projekt bzw. an welchen Themen arbeiten Sie momentan?

Zurzeit arbeite ich an digitalen Anwendungen für die Produktion. Dabei bauen wir Prototypen und versuchen auch das Change Management nicht zu vergessen. Die darunterliegende Fragestellung dabei ist: Wie kann unsere Lerngeschwindigkeit erhöht werden, um aktiv mit dem zunehmenden Kostendruck und den höheren Anforderungen der Behörden umzugehen? Ich beschäftige mich dabei mit Technologien wie Big Data, Cobots (kollaborative Roboter) und Machine Learning, aber auch die klassische Datenbankanwendung gehört dazu.

Inwiefern hat Ihre Ausbildung etwas mit Ihrer aktuellen Tätigkeit zu tun – oder auch nicht?

Sehr viel: Allgemeiner Maschinenbau und das Denken in Prozessen sind in der Produktion nach wie vor die Grundlagen. Verstärkt hinzu kam der Faktor Mensch: Die sozialen und kommunikativen Kompetenzen habe ich in verschiedenen Funktionen gelernt. Das mit den Computern blieb über die Jahre. Jetzt dreht es sich nicht mehr um den Commodore C64, aber abstrakt gesehen ist es immer noch das Gleiche.

Was für einen Arbeitsplatz haben Sie?

Mein Schreibtisch ist eher minimalistisch ausgerüstet und an meine Reisetätigkeit angepasst. Das hat mir auch schon Kritik eingebracht, weil es sehr nüchtern wirkt. Letztendlich kann (und muss) ich aber an nahezu jedem Ort arbeiten. Daher habe ich meine wichtigsten Utensilien immer bei mir. Ein geräuschreduzierendes Headset, verschiedene Adapter und Laptop sind dabei Pflicht. Reisen heißt im positiven Sinne auch nahe an den Ort des Geschehens zu gehen. Ich reise nicht nur zu Werken und Zulieferern, sondern besuche auch immer wieder Krankenhäuser und damit direkt unsere Patienten. Das finde ich spannend.

Welche persönlichen Eigenschaften kommen Ihnen bei Ihrem Job zu Gute? Warum passt das gut zum Unternehmen?

Die Freude am Job, eine große Duldsamkeit und ein gewisses Maß an Flexibilität ermöglichen es mir, mich an viele Situationen anzupassen und trotzdem Spaß dabei zu haben.

Auf welche Erfahrung, Geschichte, welches Projekt, Erlebnis oder welche Aufgabe bei Fresenius sind Sie stolz?

Hier kann ich zwei Dinge nennen:

Ein Erlebnis: Meine Tante hat während einer Krebsbehandlung unsere enteralen Ernährungsprodukte erhalten. Das hat meine Familie und auch mich sehr stolz gemacht.

Und stolz bin ich ebenso bei der Blutspende, wenn der Anstich mit der Nadel, die ich selbst mitentwickelt habe, gar nicht mehr so sehr weh tut.

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