Trainee bei Fresenius Netcare: Spread your wings – and fly

Hi, mein Name ist Antonia und ich absolviere seit Oktober 2014 ein 24-monatiges Traineeprogramm bei Fresenius Netcare im Bereich Competence Center Business Processes. Zuvor habe ich mein Studium an der Dualen Hochschule Baden Württemberg in Mannheim im Bereich "International Management for Business and Information Technology (IMBIT - Bachelor of Science)" in Kooperation mit Fresenius abgeschlossen. Schon während meiner letzten Praxisphase des dualen Studiums konnte ich einen Einblick in diesen Bereich bei Fresenius Netcare gewinnen. Neben der Tatsache, dass es mir dort sehr gefallen hat, konnte ich auch wertvolle Kontakte knüpfen. So lief auch der Bewerbungsprozess für das Traineeprogramm sehr unkompliziert und zügig ab. Nachdem ich meine Bewerbungsunterlagen eingereicht hatte, konnte ich nach einem erfolgreichen Vorstellungsgespräch meinen Anstellungsvertrag unterschreiben. Beworben hatte ich mich circa sieben Monate vor Beginn des Programms.

Warum ich das Traineeprogramm machen wollte? Eigene Grenzen überschreiten, Herausforderungen meistern und Verantwortung tragen. Das sind Werte, die mich antreiben. Kurz gesagt: Ich wollte zeigen, was ich kann!

Was bietet mir das Traineeprogramm bei Fresenius Netcare?

… unglaublich viele Möglichkeiten! Es liegt jedoch an dir, dass du sie auch wahrnimmst. Wenn ich auf die vergangenen Monate zurückblicke, freue ich mich, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, denn ich habe mich bewusst gegen einen Direkteinstieg bei Fresenius und für ein Traineeprogramm entschieden. Die Kombination aus professionellen Trainings, fachlich immer wieder über den Tellerrand zu blicken und einem unbefristeten Arbeitsverhältnis finde ich sehr reizvoll. Mit Hilfe eines individuellen Entwicklungsplans kann ich auf bereits bestehenden Erfahrungen und Skills aufbauen (durch Training, Mentoring, rotierende Projekteinsätze) und diese gezielt schärfen (Eigenverantwortung und Neugierde sind essentielle Voraussetzungen!). Unter anderem habe ich eine Moderatorenausbildung, methodische Trainings (Business Process Management, Projektmanagement, Storypresenting) und zahlreiche Tooltrainings absolviert und so meinen Werkzeugkoffer für ein erfolgreiches Arbeiten gefüllt. Außerdem durfte ich an dem von Fresenius angebotenen Programm „Fresenius Career Starters“ teilnehmen, welches ein begleitendes Coaching für Berufseinsteiger darstellt und Themen wie die Erstellung und Weiterentwicklung eines persönlichen Profils, Selbstmarketing, Zeit- und Konfliktmanagement behandelt.

Inzwischen kann ich behaupten, dass ich während des Traineeprogramms eine Menge gelernt habe, indem ich mich aus meiner „Komfortzone“ herausbewegt habe. Und das hatte verschiedene Gründe. Ein solcher Grund ist mit Sicherheit die Offenheit gegenüber Neuem, die man unbedingt mitbringen sollte. In einem so rasant wachsenden Unternehmen ist etwas, das gestern aktuell war und funktioniert, heute möglicherweise schon wieder überholt. Das erfordert einen hohen Anteil an Flexibilität, Selbstvertrauen und fachlicher Kompetenz. Wenn man diese Voraussetzungen erfüllt, fällt es einem auch leichter, ein ausgedehntes Netzwerk sowie einen sehr breiten Überblick innerhalb des ganzen Konzerns durch unterschiedliche Abteilungseinsätze aufbauen zu können, was für mich besonders wichtig war. Ein weiterer Grund ist meiner Erfahrung nach, dass ich in meinem Arbeitsumfeld immer einen verantwortungsvollen Ansprechpartner zur Seite stehen hatte, mit dem ich auch kritische Themen besprechen konnte.

Wie läuft das Traineeprogramm ab? Ganz individuell!

Gestartet bin ich bei Process and Organization Management, einer Stabsstelle für Change Management und Organisationsentwicklung innerhalb des Bereichs Competence Center Business Processes. Das war ein absolut spannender Einstieg – hier gleicht kein Tag dem anderen. Wachsende Markt- und Kundenanforderungen sowie das Unternehmenswachstum erfordern, dass sich die IT-Organisation entsprechend positioniert. Der Einsatz dort war geprägt von strategischen Themen, Durchführung von Workshops, Erstellen von Prozessmodellen und Rollenkonzepten – und das auf globaler Ebene! Dabei konnte ich eine Vielzahl von Kunden und Kollegen aus unterschiedlichen Gesellschaften, Fachbereichen und Ländern kennenlernen. Meine Mentorin hat mich super unterstützt, sodass ich schnell eigenständig Workshops moderieren konnte. Mein absolutes Highlight in dieser Rolle war es, das mehrtägige Managementmeeting zusammen mit meiner Kollegin zu leiten und zu begleiten.

Mein zweiter Einsatz fand direkt bei Fresenius Medical Care, einem unserer internen Kunden, statt. Meine Hauptaufgabe war es, in Vorbereitung auf ein Programm zur Prozessharmonisierung, die Ist-Prozesse des Customer Service aufzunehmen. Diese sollten später mit den standardisierten Prozessen verglichen werden, um mögliche Abweichungen zu identifizieren. Konkret umfasste der Einsatz die Planung und Durchführung von Interviews mit Mitarbeitern aus dem Customer Service von Fresenius Medical Care, das Skizzieren von Prozessschritten sowie die Modellierung und Dokumentation der Teilprozesse in einem Business Process Management Tool. Sobald alle relevanten Prozesse dokumentiert waren, plante mein Team gemeinsam mit den interviewten Kollegen ein Prozess-Review-Meeting. Hier wurden letzte Änderungen vorgenommen und das Modell verabschiedet.

Kurz darauf war ich schon in meinem dritten Einsatz – zurück im Bereich Competence Center Business Processes in der Abteilung Cross Divisional Services. Ziel war es hier, dass ich die unterschiedlichen Services der Fachabteilung kennenlerne. Ein für Fresenius wichtiges Tool ist zum Beispiel das zentral genutzte IT-Request-Tool, in welchem alle IT-spezifischen Anfragen eingepflegt und dokumentiert werden. Als Teil des Teams ging es dann im Mai 2015 für ein Offsite-Meeting der Global Working Group SAP Solution Manager für drei Tage nach Berlin an einen weiteren Standort von Fresenius Netcare. Dort haben wir Kollegen aus den internationalen Standorten (Nordamerika, Asien, Südamerika, Europa) getroffen und über die regionsübergreifende Zusammenarbeit diskutiert, Expertentrainings für unterschiedliche Tools durchgeführt und gemeinsame Projekte für das kommende Jahr geplant. Zurück im Headquarter in Bad Homburg habe ich mich auf ein neues Thema konzentriert: IT Service Level Agreements – also Dienstleistungsvereinbarungen zwischen einer IT-Beratung (Fresenius Netcare) und einem Kunden (in diesem Fall der interne Kunde Fresenius Kabi). In diesem Vertragskonstrukt sind die Kundenanforderungen an einen Service und die Verantwortlichkeiten zur Erfüllung dieses Services festgehalten. Ein weiteres und eher außergewöhnliches Projekt war es, unter die Grafiker und Printer zu gehen (ja, auch in der IT darf es bunt werden!). Als Überraschung sollte es zu Weihnachten für Kollegen ein eigens gestaltetes Notizbuch und Poster geben. Nach Minuten, Stunden und Tagen mit Photoshop und Abstimmungsrunden war es soweit: Wir konnten endlich unsere frisch gedruckten Poster und Notizbücher (300 Stück) in den Händen halten. Ein gutes Gefühl!

Meinen vierten Einsatz habe ich wieder in meiner „Heimatabteilung“ Process and Organization Management verbracht. Dort habe ich mich mit einem strategischen Projekt zur globalen Zusammenarbeit in einer Matrixorganisation auseinander gesetzt. Ziel des Projektes ist es, dass Expertenteams (z. B. Supply Chain Execution oder SAP Solution Manager) sich weltweit zusammenschließen und -arbeiten. Dafür ist es auch erforderlich, dass Wissen zwischen den Standorten transferiert und dokumentiert wird. Meine Aufgaben umfassten dabei die Unterstützung der Projektleitung in der Planung von Arbeitspaketen, das Monitoring des Budgets, die Kommunikation an Stakeholder sowie die Konzipierung von einem gemeinsamen Arbeitsmodell.

Seit einigen spannenden Wochen bin ich nun in den Vereinigten Staaten von Amerika – genauer in Lake Zurich, Illinois. Was ich dort erlebe und weshalb ich dort bin – dazu erfahrt ihr in meinem nächsten Blogbeitrag mehr!

Eure Antonia


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