Fresenius kooperiert mit der Deutschen Sporthilfe

Seit 2015 kooperiert Fresenius mit der Deutschen Sporthilfe e. V., um ambitionierten Leistungssportlern einen Einblick in den beruflichen Alltag abseits des Sportfeldes verschaffen zu können.

Foto: Detlev Seyb ©

Der erste Kontakt zwischen Fresenius und der Deutschen Sporthilfe entstand durch das Praktikum der Olympia-Turnerin Kim Bui im Frühjahr 2015. Die Kooperation führte bereits mehr als 15 Spitzensportler über verschiedenste Wege zum Gesundheitskonzern. Einige Sportler nahmen am Karriere-Event MEET THE BOARD teil, andere sind als Praktikanten oder Werkstudenten bei Fresenius tätig. Zudem bietet Fresenius ein breites Spektrum an verschiedenen Ausbildungsberufen bzw. dualen Studiengängen in den Bereichen Gesundheit, IT, Logistik und Naturwissenschaften sowie gewerblich-technische und kaufmännische Ausbildungsberufe und Studiengänge. Vier Spitzensportler absolvieren zurzeit eine Ausbildung bzw. ein duales Studium oder eine Werkstudententätigkeit bei Fresenius: Jonas Kilthau (Rudern), Marc Tortell (Leichtathletik, Disziplin 1500 Meter), Annika Lietz (Leichtathletik, Disziplin 400 Meter Hürden) und Niklas Harsy (Leichtathletik, Disziplin 800 Meter). Bei Fresenius werden sie bestmöglich und vielseitig ausgebildet, um sich neben ihren sportlichen Perspektiven auch eine berufliche Karriere aufbauen zu können.

Jonas ist aktuell als Werkstudent bei Fresenius in der Ausbildungsabteilung tätig. Er studiert Wirtschaftswissenschaften an der Universität Frankfurt. Neben dem Studium und dem Sport zu arbeiten ist natürlich eine Herausforderung. Jonas, wieso hast du dich für eine Werkstudententätigkeit bei Fresenius entschieden? „Ich habe mich bei Fresenius beworben, weil ich Einblicke in die Unternehmenswelt erhalten wollte und bei Fresenius das Gesamtpaket stimmt.“ Kannst du das etwas konkretisieren? „Am besten gefällt mir bei Fresenius der freundliche Umgang mit den Kollegen und das Arbeiten im Team. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich nach kurzer Zeit bereits so wohl fühle.“

Foto: Detlev Seyb ©

Marc absolviert seit August 2016 ein duales Studium im Bereich International Business. Dabei ist er blockweise an der accadis Hochschule Bad Homburg und in verschiedenen Abteilungen bei Fresenius eingesetzt. Marc, was gefällt dir am besten an dem dualen Studium? „Vor allem gefällt mir die Abwechslung zwischen praktischen und akademischen Lernphasen. Am meisten Spaß macht mir das Zusammenarbeiten im Team. Zudem bietet Fresenius ein sehr angenehmes Arbeitsumfeld.“

Annika macht seit August 2016 eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei Fresenius. Annika, warum hast du dich dazu entschieden? „Ich habe mich für diese Ausbildung entschieden, weil sie meiner Meinung nach sehr abwechslungsreich sein kann und ich durch sie einen detaillierteren Einblick in den Fresenius-Konzern bekomme“. Und warum hast du dich für Fresenius entschieden? „Ich habe mich bei Fresenius beworben, weil ich mich sehr für das Gesundheitswesen interessiere und es die Kooperation mit der Deutschen Sporthilfe gibt.“

Auch Niklas hat sich im August 2016 für den Ausbildungsberuf des Industriekaufmanns entschieden. Was waren deine Beweggründe Niklas? „Ich habe mich für diese Ausbildung entschieden, weil man mit dem Abschluss eine solide Grundlage hat und somit alle Türen in der Zukunft offen sind“. Was sind deiner Meinung nach Eigenschaften, die man für eine Ausbildung als Industriekaufmann mitbringen sollte? „Um diesen Beruf ausüben zu können, sollte man auf jeden Fall diszipliniert, wissenshungrig und kontaktfreudig sein.“

Disziplin ist ein gutes Stichwort! Für erfolgreiche Sportler gehört Disziplin quasi zum Leben dazu. Wie könnt ihr das in euren Berufsalltag übertragen? Niklas: „Da kann man einiges aus dem Leistungssport mitnehmen, vor allem, dass sich zielorientiertes Arbeiten lohnt.“ Marc: „Und Hartnäckigkeit, das heißt für mich nie aufzugeben“. Was kann man eurer Meinung nach noch von Leistungsportlern lernen? Annika: „Es geht nicht nur um das körperliche Talent, sondern vielmehr um die mentale Stärke. Außerdem sollte man ehrgeizig sein.“

Zum Leben eines Sportlers gehören aber natürlich auch Niederlagen. Wie geht ihr mit Niederlagen um? Niklas: „Ich habe gelernt, dass sich weiter kämpfen lohnt, denn meine bisher erfolgreichste Saison war in der Vorbereitung geprägt von Krankheiten, Wehwehchen und bitteren Niederlagen“. Marc: „Mit Durchhaltevermögen, nicht aufgeben ist wichtig“. Annika: „Das sehe ich genau so, man sollte wegen einer Niederlage nicht aufgeben, sondern nach vorne blicken.“ Jonas: „Zudem sollte man den Sport nicht verbissen betreiben, sondern sich eine gewisse Lockerheit bewahren.“

Wo nehmt ihr eure Motivation her? Was motiviert euch am meisten? Marc: „Ganz klar Misserfolg!“. Jonas: „Das Austesten und Verschieben der physischen und psychischen Grenzen motiviert mich immer wieder“. Annika: „Mich motiviert das Zusammensein mit anderen Sportlern, die alle den gleichen Traum oder das gleiche Ziel haben wie ich.“ Niklas: „Mein engster Familien- und Freundeskreis sowie das Gefühl, Erfolg zu haben.“

Bisher seid ihr alle vier sehr erfolgreich im Sport gewesen, z. B. als Deutsche (Vize-) Meister und sogar als Teilnehmer und Sieger bei der Europa- und Weltmeisterschaft. Da stellt sich die Frage nach den weiteren Zielen. Wie sehen eure sportlichen Zukunftspläne aus? Annika: „Meine nächsten sportlichen Ziele sind die Finaleinzüge bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen und der U23. Daneben will ich meine Bestzeit auf unter 60 Sekunden verbessern“. Marc: „Ich möchte weitere internationale Einsätze und eine gute Platzierung bei den nationalen Meisterschaften erreichen.“ Niklas: „ Zunächst möchte ich mich in der Männerklasse etablieren und die nationale Spitze erreichen. Außerdem strebe ich weitere internationale Einsätze an. Und ich möchte die 800m in 1:46 Min. laufen.“ Jonas: „Ich habe meine sportliche Karriere beendet und konzentriere mich nun auf meine beruflichen Perspektiven.“

Wie wir von unseren Spitzensportlern gelernt haben, sind Disziplin und Durchhaltevermögen sowohl im Sport als auch im Beruf sehr wichtig. Im Großen und Ganzen ist es jedoch das Zusammenspiel aus Erfolg und Niederlagen, die das (Berufs-) Leben erst so richtig spannend machen.

Vielen Dank an Annika, Marc, Niklas und Jonas für diesen Einblick in euren Spagat zwischen sportlicher und beruflicher Karriere.

Kommentare

  • Arnulf Rücker, Laufbahnberater Olympiastützpunkt Hessen

    schrieb am 29.01.2018

    Neben fachlicher Kompetenz sind die viel zitierten Soft Skills ein entscheidender Faktor einer erfolgreichen Berufskarriere. Dass ein ambitioniertes Engagement im Spitzensport Qualitäten wie Zielorientierung, Durchhaltevermögen, Frustrationstoleranz, Teamgeist und Selbstorganisation in geeigneter Weise schult, ist unbestritten. Die Fresenius SE & Co. KGaA setzt diese Erkenntnis bei der Förderung von Amateurspitzensportlern (Bundeskaderathleten/innen)in der beruflichen Ausbildung und im Dualen Studium in hervorragender Weise um - vielen Dank dafür!

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