Praktikum mit Behinderung: "Ich werde hier als ganz normale Kollegin behandelt."

Hallo!

Ich bin Cinderella Glücklich, 21 Jahre alt und war für sechs Wochen Praktikantin bei Fresenius in der Konzern-Kommunikation und im Personalmarketing.

In der Konzern-Kommunikation beschäftigte ich mich vor allem mit der Fresenius-Mitarbeiterzeitung „fit“. Ich schrieb Artikel zu verschiedenen Themen rund um den Fresenius-Konzern und seine Aktivitäten, bearbeitete Pressemitteilungen, schickte Bilder für die nächste Ausgabe an eine Grafikagentur und führte Rechercheaufgaben durch. Außerdem kontrollierte ich das Fresenius-Intranet und die Fresenius-Webseite auf fehlerhafte Links und veraltete Dateien. Im Personalmarketing gehörten u. a. die Neugestaltung der Trainee-Broschüre, die Analyse der Fresenius Karriere-Webseite und die Überarbeitung von Präsentationen zu meinen Aufgaben.

Ein Highlight war für mich die Konzeption und Produktion eines Video-Interviews, gemeinsam mit den Kollegen aus der Konzern-Kommunikation und dem Personalmarketing. Wie kam es dazu? Die Kollegen waren sehr interessiert daran, welche Erfahrungen ich als Rollstuhlfahrerin bisher bei der Jobsuche gemacht habe und warum ich mein Praktikum unbedingt bei Fresenius machen wollte. Natürlich hatten sie auch bald herausgefunden, dass ich regelmäßig über den Alltag mit meiner Behinderung blogge. Darüber wollten sie ebenfalls mehr erfahren. Schnell kamen wir im gemeinsamen Gespräch auf die Idee, ein kurzes Interview aufzunehmen, in dem ich von meinen persönlichen Erlebnissen und von meinem Blog erzähle. Das Ergebnis könnt ihr hier sehen.

Ein weiterer Höhepunkt meines Praktikums war die Bilanzpressekonferenz von Fresenius am 25. Februar. Am Vorabend der Konferenz habe ich die Pressemappen für anwesende Journalisten vorbereitet. Während der Konferenz war ich dann live dabei, wie einige Vorstandsmitglieder von Fresenius die Geschäftszahlen für das Jahr 2013 und den Ausblick für die kommenden Geschäftsjahre präsentierten.

Das sechswöchige Praktikum war eindeutig viel zu schnell vorbei. Ich hatte gerade das Gefühl, so richtig angekommen zu sein, da musste ich auch schon wieder zurück an die Universität. Allerdings ging ich mit einer großen Portion Motivation wieder zurück in die Vorlesungen. Sowohl in der Konzern-Kommunikation, als auch im Personalmarketing habe ich Vieles gelernt, das ich im Studium praktisch anwenden kann. Ich hoffe, dass ich in Zukunft noch einmal die Möglichkeit habe, ein Praktikum bei Fresenius zu machen. Dann aber definitiv länger als sechs Wochen!

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