Fresenius Medical Care baut Forschungs- und Produktionsstandort für Dialysegeräte in Schweinfurt aus

Fresenius Medical Care investiert in den weiteren Ausbau des Standorts Schweinfurt. Auf dem Werksgelände soll bis zum Jahr 2019 ein neues, rund 7.000 Quadratmeter großes Technologiezentrum für die Entwicklung und Produktion von Dialysegeräten entstehen. Rund 250 Mitarbeiter aus beiden Bereichen werden dort künftig projektbezogen unter einem Dach zusammenarbeiten. Damit werden die Entwicklungs- und Produktionsaktivitäten am Standort noch enger verzahnt. Für die Baumaßnahme ist ein zweistelliger Millionenbetrag veranschlagt.

„Durch die enge Verzahnung mit der Produktion erreichen wir ein Höchstmaß an Flexibilität und Effizienz“, so Werksleiter Dr. Christoph Sahm. „Kurze Wege und eine offene Kommunikation ermöglichen eine optimale Zusammenarbeit von der Entwicklung unserer Produkte bis zur Auslieferung.“

„Mit dem Neubau können wir unsere Technologieführerschaft weiter ausbauen“, sagt Wolfgang Stock, Entwicklungsleiter bei Fresenius Medical Care in Schweinfurt. „Indem wir ein modernes Umfeld schaffen, das Innovation und Projektarbeit bestmöglich unterstützt, steigern wir die Attraktivität des Standorts.“

Das 1979 gegründete Werk ist der größte Entwicklungs- und Produktionsstandort von Fresenius Medical Care für Dialysegeräte und andere medizintechnische Geräte. Derzeit beschäftigt das Unternehmen dort rund 1.200 Mitarbeiter.

Dialysegeräte gehören zu den wichtigsten Produkten für die Blutreinigung chronisch Nierenkranker. Während der Reinigungsvorgang im Dialysator, der „künstlichen Niere” abläuft, pumpt das Dialysegerät das Blut und überwacht die Zirkulation des Blutes außerhalb des Körpers. Außerdem setzt es dem Blut gerinnungshemmende Stoffe zu. Diese Behandlung erfolgt in der Regel drei Mal pro Woche und dauert drei bis sechs Stunden.

Bis heute wurden in Schweinfurt mehr als 600.000 Dialysegeräte produziert. Mehr als die Hälfte der jährlich weltweit verkauften Dialysegeräte stammt von Fresenius Medical Care.

Quelle: https://www.fresenius.de/4690

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