Fresenius erweitert Konzernzentrale in Bad Homburg

Fresenius investiert in den weiteren Ausbau seiner Konzernzentrale in Bad Homburg. Angesichts der stetig steigenden Zahl an Mitarbeitern soll auf dem Gelände an der Else-Kröner-Straße bis 2019 ein neues Bürogebäude mit rund 600 Arbeitsplätzen entstehen. Seit 2010 ist die Belegschaft am Konzernsitz pro Jahr im Schnitt um mehr als acht Prozent gewachsen. Derzeit beschäftigt Fresenius in Bad Homburg rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie rund 300 weitere im benachbarten Oberursel.

Neben 600 modernen Büroarbeitsplätzen und einer ausreichenden Zahl an Konferenzräumen wird das neue Gebäude auch eine weitere Kantine für 850 Gäste umfassen. Der Neubau entsteht überwiegend auf heutigen Parkplatzflächen. Zusätzlich wird ein Gelände genutzt, auf dem sich derzeit ein Hochregallager befindet. Um weiterhin ausreichend Parkmöglichkeiten zu gewährleisten, wird auf einem angrenzenden Grundstück ein Parkdeck mit 540 Stellplätzen entstehen. Die Bauarbeiten sowohl für das Parkdeck als auch für das neue Bürogebäude sollen noch in der ersten Jahreshälfte 2017 beginnen. Insgesamt wird Fresenius voraussichtlich rund 70 Millionen Euro investieren.

„Die Erweiterung unserer Konzernzentrale ist ein klares Bekenntnis zum Standort Bad Homburg“, so Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius. „In dem neuen Gebäude bieten wir unseren Mitarbeitern moderne und attraktive Arbeitsplätze.“

Fresenius ist bereits seit Anfang der 1930er Jahre in Bad Homburg ansässig. Damals verlegte der Unternehmensgründer Dr. Eduard Fresenius den Produktionsbetrieb aus Frankfurt in die nahe gelegene Kurstadt. Hauptsitz und auch eine Produktionsstätte befanden sich viele Jahrzehnte lang in einer ehemaligen Schokoladenfabrik im Gluckensteinweg. 1998 wurde schließlich die neue Konzernzentrale in der Else-Kröner-Straße eingeweiht – benannt nach der Ziehtochter des Unternehmensgründers und langjährigen Eigentümerin von Fresenius.

Bad Homburg ist Sitz der Konzernzentralen sowohl von Fresenius als auch der Unternehmensbereiche Fresenius Medical Care und Fresenius Kabi. Neben der Verwaltung befinden sich hier auch Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, eine kleine Produktionsstätte für klinische Ernährung einschließlich Hochregallager sowie ein Auslieferungslager für Dialyseprodukte.

Quelle: https://www.fresenius.de/4997

Eigenen Kommentar hinterlassen

Bitte beachten Sie die Kommentarrichtlinien

Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kommentar