Unsere Geschichte

Eine Zeitreise mit Fresenius

In 100 Jahren hat sich Fresenius von einem kleinen pharmazeutischen Betrieb zu einem global operierenden Gesundheitskonzern entwickelt. Der Film präsentiert die Unternehmensgeschichte in kompakter Form.


1462

  • In Frankfurt am Main wird die Hirsch-Apotheke eröffnet. Im 19. Jahrhundert gelangt sie in die Hände der Familie Fresenius.

1872

  • Die Hirsch-Apotheke gehört von nun an der Familie Fresenius.

1912

  • Der Apotheker und Inhaber der Hirsch-Apotheke Dr. Eduard Fresenius gründet das Pharmazie-Unternehmen Dr. E. Fresenius.
  • Er erweitert das Apotheken-Laboratorium zu einem kleinen Produktionsbetrieb. Schwerpunkte der Fertigung sind Arzneispezialitäten wie Injektionslösungen, serologische Reagenzien und Bormelin-Nasensalbe.

1933/34

  • Die Produktionsfirma wird von der Hirsch-Apotheke in Frankfurt getrennt und nach Bad Homburg verlegt. Dr. Fresenius widmet sich verstärkt der Firma, die in den Folgejahren etwa 400 Mitarbeiter beschäftigt.

1946

  • Der überraschende Tod von Dr. Eduard Fresenius gefährdet die weitere Existenz von Apotheke und Produktionsbetrieb. Zu diesem Zeitpunkt arbeiten dort nur noch 30 Mitarbeiter.

1952

  • Else Kröner, die zu diesem Zeitpunkt noch Else Fernau heißt, übernimmt nach einem Pharmaziestudium die Verantwortung für Apotheke und Firma.

1955

  • Die Produktgruppe der Infusionslösungen wird ausgebaut.

1956

  • Fresenius nimmt ein Produktionsgebäude für Infusionslösungen am Gluckensteinweg, Bad Homburg, in Betrieb.

1966

  • Fresenius übernimmt den Vertrieb von Dialysegeräten und Dialysatoren verschiedener ausländischer Firmen und gewinnt bedeutende Marktanteile.

1971

  • Einführung einer Aminosäurenlösung nach dem „Kartoffel-Ei-Muster“.

1974

  • Fresenius beginnt in St.Wendel, Saarland, mit der Herstellung von Infusionslösungen und medizinischen Kunststofferzeugnissen. Heute stellt Fresenius in St.Wendel modernste Polysulfon-Dialysatoren her.

1979

  • In einem neu erworbenen Werk in Schweinfurt beginnt die Produktion des Dialysegerätes A2008, das auf der Leipziger Messe mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wird.

1981

  • Die Fresenius KG wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

1983

  • Fresenius beginnt mit der Produktion von synthetischen Polysulfonfaser-Membranen für die Dialyse, die heute den Industrie-Qualitätsstandard bestimmen.

1996

  • Das Unternehmen expandiert weiter: Gründung von Fresenius Medical Care und Akquisition der Vamed AG.

1997

  • Fresenius nimmt in Friedberg/Hessen Europas modernste Infusionslösungsfabrik in Betrieb. Der Konzern-Umsatz beträgt rund 7,5 Milliarden Mark.

1998

  • Fresenius übernimmt das internationale Infusionsgeschäft von Pharmacia & Upjohn. Durch Verschmelzung mit dem Fresenius Unternehmensbereich Pharma entsteht 1999 Fresenius Kabi (Ernährungs- und Infusionstherapie).
  • Umzug in die neue Konzernzentrale in Bad Homburg. Fresenius beschäftigt weltweit nahezu 39.000 Mitarbeiter.

2001

  • Fresenius übernimmt die Wittgensteiner Kliniken AG, einen der großen bundesweit tätigen privaten Krankenhausträger.
  • Fresenius erzielt als weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit mehr als 60.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 7,3 Milliarden Euro.

2003

  • Fresenius Medical Care produziert mehr als 50 Millionen künstliche Nieren (Dialysatoren) pro Jahr an Standorten in Europa, Asien und den USA.

2005

  • Fresenius erwirbt die HELIOS Kliniken Gruppe, die mit mehr als 18.000 Mitarbeitern und einem pro-forma Jahresumsatz 2004 von rund 1,5 Milliarden Euro zu den führenden privaten Krankenhausbetreibern in Deutschland zählt.

2006

  • Fresenius Medical Care übernimmt die Renal Care Group in den USA und baut seine marktführende Position aus. Mit einem Netz von rund 2.000 Dialysezentren in Nordamerika, Europa, Asien, Lateinamerika und Afrika betreut Fresenius Medical Care rund 157.000 Dialysepatienten.

2007

  • Fresenius wird eine Europäische Gesellschaft (SE).

2008

  • Durch die Akquisition des indischen Unternehmens Dabur Pharma baut Fresenius Kabi sein Geschäft mit intravenös verabreichten generischen Arzneimitteln (I.V. Generika) aus und expandiert im Bereich der onkologischen Arzneimittel. 
  • Fresenius Kabi steigt durch die Akquisition des US-Unternehmens APP Pharmaceuticals in den nordamerikanischen Pharmamarkt ein und wird zu einem weltweit führenden Anbieter von I.V. Generika.

2009

  • Fresenius Vamed schließt das 500. weltweite Gesundheitsprojekt ab.
  • Nachdem die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA seit 1999 dem wichtigsten deutschen Aktienindex angehört, rückt auch die Fresenius SE & Co. KGaA in den DAX 30 auf.

2010

  • Fresenius Medical Care übernimmt Peritonealdialyse-Geschäft von Gambro und schließt Übernahme von Asia Renal Care ab.

2011

  • Fresenius SE wechselt die Rechtsform und firmiert unter Fresenius SE & Co. KGaA.
  • Fresenius Helios erwirbt die Damp Gruppe.
  • Fresenius erreicht neue Bestmarken:  Umsatz und Gewinn weiterhin gesteigert!

2012

  • Fresenius Kabi erwirbt Fenwal Holdings, Inc.
  • Im Jahr des 100-jährigen Bestehens beschäftigt Fresenius mehr als 160.000 Mitarbeiter in rund 100 Ländern.
  • Fresenius Medical Care produziert das 500.000. Dialysegerät.

2014

  • Fresenius Helios übernimmt 41 Kliniken der Rhön-Klinikum AG und 13 Medizinische Versorgungszentren der Rhön-Klinikum AG. Mit insgesamt 111 Kliniken ist Fresenius Helios der mit Abstand größte Klinikbetreiber Deutschlands.
  • Fresenius beschäftigt nun erstmals mehr als 200.000 Mitarbeiter.

2015

  • Fresenius wird in den EURO STOXX 50 aufgenommen. Der Index bildet die Aktienkursentwicklung 50 großer börsennotierter Unternehmen der Eurozone aus verschiedenen Branchen ab.

2017

  • Fresenius Helios übernimmt Quirónsalud, den mit mehr als 40 Krankenhäusern und rund 35.000 Mitarbeitern mit Abstand größten privaten Krankenhausbetreiber Spaniens.