What´s your job, Kai Schwarzmaier?
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Wie bringt man einen globalen Konzern in die Cloud? Und wie entwickelt man Cloud Services weiter, was sind die Herausforderungen dabei? Kai Schwarzmaier leitet als Director Cloud Services bei Fresenius Digital Technology (FDT) das Team, das für funktionierende Plattformen und Anwendungen in der Cloud sorgt. Was ihn an seiner Aufgabe begeistert, verrät er im Interview.

„Wir treiben die Modernisierung des Konzerns voran.”
Kai Schwarzmaier,Director Cloud Services
Kai, was steht auf deiner Visitenkarte?

Ich bin Director Cloud Services, leite also bei FDT das Team, das die Cloud Services für unsere Geschäftsbereiche bei Fresenius bereitstellt und weiterentwickelt. Ich bin in dieser Rolle für die Strategie, die Finanzen und die Ausrichtung des Bereichs verantwortlich.

Was ist das Spannende daran?

Ich finde es enorm interessant und bereichernd, in einem globalen Team zu arbeiten, das die Modernisierung eines Doppel-DAX-Konzerns maßgeblich vorantreibt. Wir haben den Anspruch und das Ziel, technisch ganz vorne mitzuspielen. Zwar sind wir wie alle Abteilungen nur eines von vielen Zahnrädern im Getriebe. Aber wir schieben die Innovation des Unternehmens auf vielen Ebenen an und sind mit den Cloud Services in einer ziemlichen Schlüsselposition. Das macht mir Spaß, denn hier kann ich etwas bewegen und verändern.

Was zeichnet dein Team aus?

Unser Team ist global aufgestellt, die Kolleginnen und Kollegen sitzen in den USA, Europa und Asien. Wir arbeiten außerdem eng mit anderen weltweiten Abteilungen im Konzern zusammen. Mir macht es Freude, in so einem interkulturellen Team zu arbeiten, das ist sehr inspirierend. Ich schätze außerdem die flachen Hierarchien und dass wir als Gruppe bei aller Unterschiedlichkeit sehr gut harmonieren. Unser Teamspirit ist toll, alle sind immer unterstützend, hilfsbereit und lösungsorientiert. Als Führungskraft begeistert es mich, dass ich mich auf alle so gut verlassen kann.

Woher kommen denn die Aufträge, an denen eure Abteilung arbeitet?

Einerseits tragen die Business Units im Konzern ihre Anforderungen an uns heran. Das größte Projekt war natürlich der Schritt von der klassischen Rechenzentrumswelt in die Cloud. In der Folge kommen jetzt immer wieder Aufträge, wenn in den Geschäftsbereichen neue Plattformen zum Einsatz kommen oder beispielsweise neue Anwendungen für IIoT. Hier unterstützen wir, indem wir für die funktionierende Umsetzung innerhalb unserer Architektur sorgen und neue Dienste sicher und skalierbar aufbauen. Gleichzeitig bilden wir uns ständig weiter, so bekommen wir aus der Community und von Herstellern Informationen zu aktuellen Entwicklungen und tauschen uns mit anderen Unternehmen über deren Best Practices aus. Dadurch erhalten wir immer wieder Anregungen für Verbesserungen. Und in regelmäßigen Meetings mit den Geschäftseinheiten nehmen wir deren Anforderungen auf, um neue Angebote zu entwickeln.

Welchen Background hast du und wie kamst du zu Fresenius?

Ich bin Informatiker und war viele Jahre lang bei führenden Unternehmen der IT-Beratung tätig. Dort habe ich mich vom IT-Mitarbeiter bis in globale Führungsrollen entwickelt und dort sowohl globale klassische Rechenzentren gesteuert als auch Projekte zur Migration in die Cloud geleitet. Irgendwann war es für mich an der Zeit für eine Veränderung und bei Fresenius war eine Stelle ausgeschrieben. Zunächst habe ich als Senior Manager die sogenannten Server Services verantwortet, bis vor einigen Jahren der Auftrag kam, die Cloud Services aufzubauen.

Was macht dich stolz?

In erster Linie bin ich stolz auf den Service, den wir für unsere Kundinnen und Kunden in den Business Units aufgebaut haben. In der IT bekommt man ja nicht so oft ein Lob – aber hierfür haben wir wirklich positives Feedback bekommen: „Ein cooler Service, den ihr uns da bietet!“ Das hat mich enorm gefreut und ich bin froh, dass wir dieses Angebot für so ein großes, heterogenes Unternehmen aufgebaut haben und damit indirekt einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit vieler Menschen leisten.

Vielen Dank für das Gespräch!

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