Verhandlungen auf höchster Ebene

Thomas Hinterleitner, Fresenius Vamed, Regionalleiter Afrika & Mittlerer Osten

Als Regionalleiter Afrika und Mittlerer Osten bin ich für den gesamten Geschäftsablauf des Projektgeschäftes in meiner Region verantwortlich. Dies beinhaltet die strategische Marktbearbeitung, die Auftragsakquisition sowie die Abwicklung von Gesundheitsprojekten. Das Kerngeschäft liegt in der Ausstattung und schlüsselfertigen Errichtung von Krankenhäusern.

Ich koordiniere ein Team von Vertriebsmanagern, Projektleitern und Managern der Regionalorganisationen. Da unsere Projekte größtenteils öffentliche Aufträge sind, verhandeln wir dabei meist auf höchster Ebene wie zum Beispiel mit Ministern beziehungsweise Staatssekretären. Unsere Schwerpunktmärkte befinden sich im westlichen Afrika und in den Golf-Staaten.

Der Vorstand der Fresenius Vamed hat mich im Jahre 2005 gefragt, ob ich die Position als Regionalvertriebsleiter Afrika übernehmen möchte. Aus meiner vorherigen Tätigkeit war mir VAMED bereits viele Jahre vertraut.

Die Aufgabe in einem sinnstiftenden Geschäftsgebiet sowie die Herausforderung eines neuen Kontinents haben mich sofort überzeugt.

In meiner jetzigen Position als Regionalleiter bin ich seit 2008 tätig.

Highlights meiner Arbeit sind immer wieder die Fertigstellung und Übergabe von doch sehr maßgeblichen und eindrucksvollen Großprojekten. Speziell die Reisen nach Afrika haben mir wiederholt vor Augen geführt, dass unsere Projektrealisierungen nachhaltige positive Auswirkungen auf ganze Regionen haben.

Ganzheitliche Infrastrukturprojekte sind hochkomplex. Zur Ausbildung des auswärtigen Personals holen wir die Kunden im Zuge der Projektabwicklung auch nach Europa und vermitteln, wie man nachhaltig und effizient die Häuser leiten kann. Dabei kommen oft sehr kreative Ideen heraus. Ein Krankenhausleiter aus einem kleineren Haus in Afrika vermietet jetzt zum Beispiel Büroräume an Nichtregierungsorganisationen, die dann auch gleich die Labore der Klinik nutzen können. Dadurch finanziert er den Kauf von Medikamenten und Verbrauchsmaterialien – eines der größten Probleme für ländliche Krankenhäuser in Afrika.